Kraftlos absterben

Kennst Du auch Menschen, die für alle immer da sind, wenn jemand sie braucht. Egal, welche Probleme ein anderer hat oder wer gerade in welchen Schwierigkeiten steckt – da heißt es: Geh doch einfach zu dem- oder derjenigen!

Souveränität bedeutet hier, wie in vielen anderen Bereichen auch, eine natürliche Balance zu finden, intuitiv wachsam zu sein, um zu merken, wenn jemand wirklich Unterstützung braucht, sich auf der anderen Seite aber nicht ausnutzen zu lassen und grundsätzlich die Aufmerksamkeit nicht zu übertreiben.

Natürlich ist es gut, in schwierigen Situationen jemanden zu kennen, zu dem Du gehen, den Du fragen kannst. Allerdings wird dies in einer Freundschaft immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Betrachten wir einmal beide Perspektiven, gibt es auf der einen Seite jemanden, der Unterstützung braucht und auf der anderen Seite, den der diese gibt.

In einer souveränen Beziehung – egal ob im Berufs- oder Privatleben – gestaltet sich dies immer durch ein Geben und Nehmen. Ohne eine Gegenrechnung aufzustellen, haben beide Seiten ein gutes Gefühl, weil sie wissen, dass es passt. Das Gegenteil davon ist es, jemanden auszunutzen, also immer nur zu kontakten, wenn man selbst Hilfe braucht.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Menschen, die dies nur allzu gerne zulassen, weil sie dann das Gefühl haben, gebraucht zu werden.

Finde hier das richtige Mittelmaß: Helfe gerne, zeige aber auch klare Grenzen auf und liefere damit ein klar kommuniziertes und starkes Gerüst für eine stabile Partnerschaft in allen Bereichen.

• Deinen Standpunkt festigen

• Deine Zeit für Kommunikation festlegen

• Dein Helfer-Syndrom analysieren

• Dein soziales Engagement gezielt einsetzen

Souverän helfen bedeutet in diesem Zusammenhang, keine Abhängigkeiten zu schaffen, sondern dem anderen dabei helfen, seine Probleme (zukünftig) selber lösen zu können.

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Leseprobe mein Buch über Souveränität

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