Perspektiven öffnen

Sind wir erfolgreich und haben unsere Hauptaufgaben im Griff, besteht die Gefahr, dass wir in einen gewissen Trott verfallen. Es breitet sich eine lähmende Routine aus, unbewusst und leise schleichend verlieren wir Lust und Energie.

Wir stumpfen ab, ohne es zu merken. Nun ist es spätestens an der Zeit, sich Neuem zuzuwenden. Aber: Verändere nicht sofort alles. Der Spagat zwischen beibe-halten und ver-ändern bedarf einer gewissen Sorgfalt.

Es besteht ein großes Gefahrenpotenzial darin, wenn Du plötzlich alles Alte über Bord werfen willst und sich mit ganzer Kraft etwas Neuem zuwenden.

Die Mischung macht es eben aus, die uns weiterhin in allen Bereichen souverän agieren lässt: Wenn wir uns einem Projekt zuwenden wollen, das Deine Leidenschaft geweckt hat und Dich gedanklich nicht mehr loslässt, verwende (zunächst) nur ca. 10 Prozent Deiner wertvollen Zeit und Ressourcen dafür.

Neue Aufgaben, bei denen Du viel Herzblut verspürst, müssen langsam wachsen, um nicht die Souveränität in allen anderen Bereichen zu rauben – denken auch an die wichtige Balance im Leben eines souveränen Menschen, in Deinem Leben.

AHIG oder GDIGH?

Wir haben keine leidenschaftlichen Projekte? Vielleicht liegt es ja daran, dass wir zu sehr in Ihren alltäglichen Dingen verstrickt sind.

Kennst Du die AHIGs? Das sind Menschen, die irgend¬wann in Ihrem Leben einmal sagen: Ach hätte ich es doch getan!
Und dann gibt es noch die GDIGHs, die irgendwann ein¬mal auf ein souveränes Leben, auf leidenschaftliche Aufgaben zurückblicken und sagen: Gut, dass ich es getan habe!

Bei aller Verantwortung für Familie und Beruf gegenüber, der Du natürlich nachkommen sollst, ist es ein Zeichen der persönlichen Souveränität, manchmal auch die eigenen Interessen in den Vordergrund zu schieben. Sich durchzusetzen gegenüber den eigenen Bedenken und auch denen des Umfelds. Leidenschaftliche Projekte halten Dich lebendig und lassen Deine Souveränität wachsen.

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